Historie

Historie

246-140-ch-Historische Seebruecke
Karlshagen wurde 1829 als "Stadt an der Ostsee" erbaut und anfangs von Bauern und Handwerkern sowie Fischern besiedelt. Die Geschichte und Entwicklung vom Fischerdorf zum Ostseebad ist interessant. Hätten Sie z.B. gewusst, dass es in Karlshagen auch einmal eine Seebrücke gab?

Von "Carlshagen nach Karlshagen"

Die Geschichte Usedoms reicht weit zurück. So errichteten frühere Kulturen geheimnisvolle Grabstätten und Piraten fanden hier ein willkommenes Versteck. Karlshagen wurde als "Stadt an der Ostsee" im Jahre 1829 erbaut und anfangs von Bauern und Handwerkern sowie Fischern besiedelt. Die umwerfende Natur mit ihren Wiesen und Wäldern, dem feinsandigen und breiten Strand zog immer mehr Menschen an.
Da die Vorraussetzungen für den Tourismus durch die Natur gegeben waren, entwickelte sich das Arbeiterdorf bereits in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts zum Seebad. Karlshagen fügte sich dann 1929 in die Reihe der Ostseebäder Usedoms ein und zählt heute noch zu den ruhigeren Orten der Insel.
Als im Jahre 1885 die erste Strandhalle und die Seebrücke gebaut wurde, war das Ostseebad perfekt für den Besucheransturm gerüstet. Apropos gerüstet, im Jahre 1936 war es dann erst einmal vorbei, denn die Wehrmacht rüstete den gesamten Hafen zum Militärhafen um.
Die Geschichte rund um den Fischereihafen am Peenestrom sowie der Fischfang und dessen Ursprünglichkeit machen das Ostseebad Karlshagen heute sehr attraktiv und so ist es nicht verwunderlich, dass der Ort mit seinem weißen, nicht überfüllten Strand zu einem familienfreundlichen Geheimtipp an der Ostsee zählt.

 

 

Geschichtliche Eckdaten im Überblick

  • "Carlshagen" wurde 1829 als das jüngste Dorf der Insel Usedom gegründet
  • den Ortsnamen erhielt Karlshagen durch den Stettiner Oberregierungsrat Carl Ferdinand von Triest
  • die angesiedelten Fischer stellten ihre Ferienzimmer "nebenbei" preiswert zur Verfügung
  • im Laufe der Jahre wurden aus den Fischern mehr und mehr "Gastgeber", die sich vom Fischfang zurückzogen
  • bis 1938 war "Carlshagen" eines der ältesten deutschen Ostseebäder
  • seit 1997 wieder Erholungsort
  • 2001 Ernennung zum Ostseebad Karlshagen
  • seit 2005 ausgezeichnet mit der "Blauen Flagge", dem internationalen Umweltsymbol für Badestellen an Küsten und Binnengewässern
  • vom Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern zertifiziert als familienfreundlicher Ort und dem Siegel "Familienurlaub MV - geprüfte Qualität"

 

Heimatstube

Mehr über die Entwicklung vom Fischerdorf Carlshagen zum Ostseebad Karlshagen erfahren Sie in der Heimatstube im "Haus des Gastes", die während der Öffnungszeiten der Touristinformation geöffnet ist (Eintritt frei). In der Zeit vom 18. Mai bis  Ende September findet jeden Mittwoch um 15 Uhr eine Führung der Interessengemeinschaft "Heimatgeschichte Karlshagen e.V." durch die Heimatstube statt. Nutzen Sie mittwochs zwischen 14 - 18 Uhr die Gelegenheit, Ihre Fragen persönlich an ein Mitglieder Interessengemeinschaft "Heimatgeschichte Karlshagen e.V." zu stellen.

 

Lesetipps

246-140-ch-Chroniken
Wenn Sie sich noch tiefer mit der Geschichte Karlshagens beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen die Chronik von Franz Brauns „Von Carlshagen nach Karlshagen“ oder die durch die Interessengemeinschaft "Heimtageschichte Karlshagen e.V." verfassten Bücher "125 Jahre Badewesen Karlshagen" bzw. "100 Jahre Kirche in Karlshagen".
Die Bücher erhalten Sie in der Touristinformation für 4 € bzw. 5 € oder Sie lesen sich in der Bibliothek im Haus des Gastes in das Thema und die Chroniken ein.

 

2 Kommentare

  • Kommentar-Link Team Touristinfo Mittwoch, 25 September 2013 07:04 gepostet von Team Touristinfo

    Liebe Eina Lem,
    dann sollten Sie unbedingt nächstes Jahr zum USEDOM BEACHCUP vom 01.-03. August wieder in Karlshagen vorbei schaun. Die Strandparty am Samstag ist legendär. Im Juli und Augist ist tendenziell am meisten "los". Im September ist es zugegeben wesentlich ruhiger. Das schätzen viele, aber nicht alle - da gebe ich Ihnen recht.

    Bis bald in Karlshagen
    Ihr Team von der Touristinformation

  • Kommentar-Link Eina Lem Dienstag, 24 September 2013 13:47 gepostet von Eina Lem

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich war kürzlich in dem schönen Erholungsgebiet um Karlshagen. Es ist ein wirklich schöner und ruhiger Ort - für meinen Geschmack - etwas zu ruhig. Neben den vielen frei zeitlichen Angeboten fehlt mir ein wenig der Spaß für die jüngere Generation, welche nach der eigentlichen Saison auch noch in den Urlaub fährt, also ich spreche von mir als Beispiel. Da fehlt mir ein bisschen der Kick, also Musik am Strand und auch Abends ist leider der Hund auf deutsch gesagt begraben. Ich komme gern wieder und hoffe auf ein bisschen mehr Aktion.
    Liebe Grüße

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